Über uns

-HEUTE-

Die Fastnacht-Gesellschaft Wil (FGW) organisiert seit 1951 die Wiler Fastnacht unter der Leitung des Neunerrat

Eine Woche vor dem Aschermittwoch, dem Gümpelimittwoch, übernimmt das närrische Prinzenpaar die Regierung der Stadt Wil bis zum Aschermittwoch. Das Prinzenpaar ist eine würdevolle Aufgabe im närrischen Treiben und bleibt jeweils für zwei Jahre im Amt. Am Gümpelimittwoch um 19:01 Uhr wird mit dem Auszug der Wiler Tüüfel aus dem Hoftor und dem Verlesen der Bullen durch den Herold die Wiler Fastnacht offiziell eröffnet.

Der Schmutzige Donnerstag gehört an der Wiler Fastnacht dem närrischen Nachwuchs mit dem Kindermaskenball am Nachmittag und wird bereits seit 1961 durchgeführt. Am Freitag wird der neue Hofnarr, ebenfalls eine ehrenvolle Figur an der Wiler Fastnacht am Hofnarrenball für ein Jahr in sein Amt eingeführt.

Der Samstag gehört ganz den schrägen Tönen, wo sich alle Guggenmusiken aus nah und fern am frühen Abend in der Wiler Altstadt zum grossen Monsterkonzert treffen.

Der Abschluss bildet der Fastnachtsumzug durch Wil und endet mit der Verbrennung des Nörgeli auf dem Bleichenparkplatz. Der Nörgeli ist, wie es der Name vermuten lässt, keine ehrwürdige Person in der Wiler Fastnacht und keiner wünscht sich, als Nörgeli am Wiler Umzug durch die Strassen gezogen zu werden und dem Volk vorgeführt zu werden.

 

WILER FASTNACHTSMARSCH

Text: Rudolf Wölkle / Musik: Josef Hässig

 

Strophe 1

Wenn d’Fasnacht spukt i Kopf und Bei,
denn hebet nüt me eim dehei.
Di chlinschti Frau dä gröschti Ma,
gär alles leit ä Larve na.

 

Refrain:
Tüüfel! Tüüfel! Tüüfel! D’Fasnachtszyt isch wieder da!
I will au a d’Fasnacht go!
S’ganz Jahr müemer ordli tue,
blased mer drum hüt i d’Schue!
S’ganz Jahr müemer ordli tue,
blased mer drum hüt i d’Schue!
Huh ä Lotsch! Huh ä Lotsch! Huh ä Lotsch!

 

Strophe 2

Diä Wilerbuebe gross und chly,
si allí wönd jetzt Tüüfel sy.Hei! Lueg, wie schnell säb Meitli springt,
sobald en Tüüfel d’Blotre schwingt!

 

Strophe 3

Wer no es bitzli gümple cha,
dä hät ä Fasnachtsgwändli a.
Mer fuxt und föpplet, schwingt sys Bei
und goht halt erscht am Morgen hei.

 

Quelle: Wiler Fastnachtsfibel